Neujahrskonzert China 2024 in der Musikverein

Release date:2023-12-09 01:23    classified:News
Neujahrskonzert China 2024 in der Musikverein
Sonntag, 11.02.2024 um 19:30 Uhr, Großer Musikvereinssaal
指挥2(1)


SONNTAG, 11. FEBRUAR 2024
Philharmonic Generations Vienna
Großer Saal | 19:30 Uhr


INTERPRETEN

Philharmonic Generations Vienna
Chor der China National Opera
Chor des RUC EMBA
Friedrich Pfeiffer, Dirigent
Yunzhi Liu, Violine
Christopher Hinterhuber, Klavier
Rong Shi, Klavier
Wei Shi, Klavier
Johann Hindler, Klarinette
Dong Cao, Sopran
Haoyuan Li, Sopran
Li Yang, Mezzosopran
Wei Gao, Tenor
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PROGRAMM

Galakonzert für das Chinesische Neujahr

JOHANN STRAUSS SOHN

Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur, KV 365 - Allegro

JOHANN STRAUSS SOHN

Frühlingsstimmen. Walzer, op. 410

JIN WEI

Zwei Gedichte aus der klassischen chinesischen Poesie „Der Phönixkamm“

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622 - 2. Satz (Adagio)

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY

Rondo brillant, op. 29

– Pause –

HUANZHI LI

Frühlingsfest-Ouvertüre

JOHANN STRAUSS SOHN / JOSEF STRAUSS

Pizzicato-Polka

GIOACCHINO ROSSINI

„Una voce poco fa“ aus der Oper „Der Barbier von Sevilla”

JOHANN STRAUSS SOHN

Egyptischer Marsch, op. 335
Stürmisch in Lieb’ und Tanz. Polka, op. 393
An der schönen blauen Donau. Walzer, op. 314

HE ZHANHAO / CHEN GANG

Die Legende von Liang Shanbo und Zhu Yingtai. Violinkonzert

JIN WEI

Jasmin und Edelweiss

JOHANN STRAUSS VATER

Radetzky Marsch, op. 228

Ende ca. 22:00 Uhr

Einzigartige Harmonie im Goldenen Saal: 
Chinesisches Neujahrskonzert 2024 mit gemeinsamem Gesang aus China und Österreich 
im Wiener Musikverein!



Im Jahr 2024 wird das Philharmonic Generations Vienna Orchester erneut gemeinsam mit der China National Opera auf der Bühne stehen. Während des Wiener Sound of Spring Festivals in der weltberühmten Goldenen Halle werden sie eine beeindruckende musikalische Darbietung präsentieren, die die Freundschaft und den Austausch zwischen Ost und West feiert.

Selbstverständlich setzen wir unsere Tradition der Wohltätigkeit fort und unterstützen weiterhin die Bildung und Entwicklung österreichischer Jugendlicher. 10% des Ticketpreises fließen als Spende in gemeinnützige Projekte. Herzlichen Dank für Ihre großzügige Unterstützung! Lassen Sie uns gemeinsam die Magie der Musik erleben und das neue Jahr gebührend begrüßen!


Das "Happy Chinese New Year" Festival, geleitet vom Chinesischen Ministerium für Kultur und Tourismus und organisiert vom Chinesischen Verband für kulturellen Austausch, bringt weltweit Frühlingsgrüße durch Online- und Offline-Aktivitäten. Lang Lang ist Kultur-Botschafter für "Happy Chinese New Year 2023". Die Veranstaltung vereint östliche und westliche, traditionelle und moderne Musik und Kultur, bietet ein visuelles, auditives und spirituelles Fest für ein internationales Publikum. Höhepunkt jedes "Sound of Spring Festivals" ist das chinesische Neujahrskonzert im Großen Musikvereinssaal.

Chinesisches Neujahrskonzert 2024
Ort: Goldener Saal, Wien
Datum: 11. Februar 2024
Uhrzeit: 19:30 - 22:00 Uhr



Die Chinesische Nationaloper, unter dem Chinesischen Ministerium für Kultur und Tourismus ansässig, wurde im Jahr 1952 gegründet. Derzeit ist es das national führende Opernhaus in der Region Asien-Pazifik mit umfassender Stärke und Talentvorteilen.

Liu Yunzhi, berühmter Geiger



Liu Yunzhi ist ein berühmter Geiger, Mitglied des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Gesundheit des Nationalen Volkskongresses der China und ehemaliger Konzertmeister des China National Symphony Orchestra. 
Derzeit ist er Präsident und künstlerischer Leiter der Chinesische Nationaloper sowie Präsident der String Society of the Chinese Musicians Association.


Jin Wei
chinesischer berühmter Dirigent und national anerkannter erstklassiger Komponist, hat speziell für das diesjährige Chinesische Neujahrskonzert komponiert - das Abschlussstück, 'Jasmin und Edelweiss', ist ein beeindruckender Chor, der östliche und westliche Elemente vereint.


Jin Wei – professioneller Komponist. Zuvor war er stellvertretender Direktor des Creative Research Office der China Broadcasting Art Troupe und ist derzeit stellvertretender Vorsitzender und Generalsekretär der China Chorus Association.

Kreative Gedanken des Autors:

"Fragt man einen Chinesen, wie die Nationalhymne von Österreich geht, wird er sie wahrscheinlich nicht singen können. Fragt man einen Österreicher, wie die Nationalhymne von China geht, wird er es wahrscheinlich auch nicht wissen. Aber wenn man einen Chinesen fragt, welche Blume am besten Österreich repräsentiert, wird er mit Sicherheit das Edelweiß nennen. Fragt man einen Österreicher, welche Blume am besten China repräsentiert, denke ich, er wird sicherlich den Jasmin wählen. Ich hoffe, dass diese beiden Blumen von Generation zu Generation blühen und zu den Blumen der ewigen Freundschaft und des Friedens in den Herzen unserer beiden Völker werden!"


Yang Li, Mezzosopran, China National Opera House


Li Haoyuan, Sopran, China National Opera House


Gao Wei Tenor, China National Opera House


Shi Wei und Shi Rong
Chinas Klaviergenieschwestern: Einflussreiche Familie, renommierte Lehrer, elegante Künstler.
Die vielversprechendsten jungen Talente der nächsten Generation im Bereich Klavierduo.


Musik-Dynastie: Die erste Steinway-Künstlerin auf dem chinesischen Festland, eine Dirigentin und Pianistin, die in die Liste der weltberühmten Persönlichkeiten aufgenommen wurde. Die Hong Kong Economic Times bezeichnet sie als 'Nationalschatz der chinesischen Musikszene' und als die Tochter des 'in China seltenen und weltweit einmaligen Pianisten' Shi Shucheng.


Pianist: Christopher Hinterhuber, weltweit anerkannter Virtuose und Leiter des Klavier Konzertfachs an der MDW (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien).


Professor Christopher Hinterhuber ist der Leiter des Klavier Konzertfachs an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der weltweit an erster Stelle steht (laut Rangliste). Ein besonderes Projekt: Tonaufnahmen (Schubert, Rachmaninow, Schönberg) und Filmaufnahmen (Christopher Hinterhubers Hände) für "Die Klavierspielerin" nach Elfriede Jelinek. Regie: Michael Haneke (Grosser Preis der Jury, Cannes 2001).

Christopher Hinterhuber wurde in Österreich geboren und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie am "Incontri col Maestro" Institut in Imola, Italien. Seine Lehrer waren Alex Papenberg, Rudolf Kehrer, Lazar Berman, Avo Kouyoumdjian und Heinz Medjimorec.


Philharmonic Generations Vienna
Philharmonic Generations Vienna ist ein Orchester, das im Jahr 2019 gegründet wurde. Erfahrene Mitglieder, wie der Konzertmeister Günter Seifert mit seinem beeindruckenden Streicherklang oder der Klarinettenprofessor Johann Hindler von den Wiener Philharmonikern, leiten junge Musiker und renommierter Alumni der Wiener Musikinstitute. Das Ergebnis klingt durchaus philharmonisch und steht in der besten Tradition Wiens.


Friedrich Pfeiffer, Dirigent

Biography
Born in Hainburg, Austria
1968-1972 Vienna Boys‘ Choir
1972-1976 The University of Music and Performing Arts Vienna 
Horn at Prof. Josef Veleba
1976-1978 Hornist Tonkünstler Orchestra Niederösterreich (NÖTK)
1978-1980 Hornist Vienna Symphonic Orchestra (VSO)
1981-2008 Hornist Wiener Staatsopernorchester
1985-2008 Hornist Vienna Philharmonic Orchestra (VPO)
1987-2008 Hornist Vienna Court Orchestra
1990-2008 Artistic Director „Musik im Stadl“, Vienna Philharmonic Orchestra concert series during Salzburg Festival (Gaisberg near Salzburg)
1985-1988 Guest Conductor: 
New Japan Philharmonic Orchestra,
Prague Radio Symphony Orchestra (SOČR)
Chamber Orchestra Salzburg
2008-2011 Conductor at the Vienna State Opera
since 2011 Guest-Conductor at National Opera Moldova, Chisinau
2012
Chisinau National Opera – Nabucco, Don Giovanni, Manon, Biesu Festival
2013
Chisinau National Opera – Aida, Verdi Requiem, Rigoletto, Biesu Festival
Romanian National Opera Cluj – Aida
2014
Chisinau National Opera – Aida
Romanian National Opera Cluj – Carmen
2015
National Opera Bucuresti – La Traviata, Aida, Wozzeck
DescOpera Festival Butuceni /Moldova – www.butuceni.com
Romanian National Opera Cluj – Werther
2016
National Opera Bucuresti – La Traviata, Aida, Fledermaus
DescOpera Festival Butuceni /Moldova – Rigoletto, Verdi Requiem, J.Strauss Konzert
Enescu Festival – Orchestra preparation Wozzek
2017
Enescu Festival, Bukarest, National Opera Bucuresti – Enescu 3. Symphony, Mozart Pianoconcert
DescOpera Festival Butuceni /Moldova – Carme
Romanian National Opera Cluj – Werther, Carmen, La Traviata
Timisora Schubert 7. Symphony
Music of Seidenstrasse, Wien Musikverein
2018
China Tournee – Johann Strauss
DescOpera Festival Butuceni /Moldova – Nabucco, Carmina Burana, J. Strauss concert
Beijing Symphony Orchestra: Beijing New Years Concert, Beijing Grosse Halle des Volkes
2019
Chinese New Year Concert, Wien Musikverein, Philharmonic Generations Vienna
Verdi Messa da Requiem Sofia, Bulgaria Hall Sofia Philharmonic Orchestra 
DESCopera, Open Air Festival Butuceni, Moldawien 


Günter Seifert

https://www.wienerphilharmoniker.at/member/personid/846
IM RUHESTAND
Membership in the Vienna State Opera Orchestra: 1972
Membership in the Association of the Vienna Philharmonic: 1975
Geboren in Weyer. Von 1962 – 1969 Studium am Mozarteum in Salzburg, von 1969 – 1974 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst  in Wien bei Prof. Franz Samohyl. 1972 Engagement an der Wiener Staatsoper und 1975 Mitglied der Wiener Philharmoniker bei den 1.Violinen. Seit 1980 Primarius des Seifert Quartetts und von 1988 – 1992 Mitglied des Ensemble Wien. 1993 Verleihung des Tonträgerpreises, 1995 Gründer und Leiter des Wiener Geigen  Quartetts, 1996 Auszeichnung mit dem Mozart – Interpretationspreis der Mozartgemeinde Wien. Seit 1999 Konzertmeister des Ensemble Corso Wien, 2007 Leiter des neu gegründeten Ensembles „Die Wiener“ Seit 2010 künstlerischer Leiter des Kammermusik-Zyklus der Wiener Philharmoniker an der Wiener Staats


Dr. Manfred Hecking

1973 geboren, studierte Manfred Hecking Musik und Medizin in Berlin und war bis 2006 beruflich als Kontrabassist tätig (Mitglied der Münchner Philharmoniker von 1999-2001 und der Wiener Staatsoper / Wiener Philharmoniker von 2001-2006), was auch rege kammermusikalische Tätigkeit einschloss. Nach einer summa cum laude Promotion über 7D-Cadherine sowie nebenberuflicher Forschungstätigkeit unter Marcus Säemann wechselte Manfred Hecking über ein PhD-Studium bei Maria Sibilia in die Medizin und absolvierte seine Facharztausbildung in Innerer Medizin an der Medizinischen Universität Wien, wo er habilitierte, Oberarzt an der Nierenabteilung wurde und eine eigene Forschungsgruppe" gründete. Mit Sommer 2023 wurde Hecking Ärztlicher Leiter eines großen Nierenzentrums am Kuratorium für Dialyse und Transplatation (KfH) e.V. und führt seine wissenschaftliche Arbeit seitdem in Kooperation zwischen KfH Deutschland und MedUni Wien's Zentrum für Public Health weiter. Seine klinische Forschungsschwerpunkte gelten dem Post-Transplant Diabetes sowie der Nierenersatztherapie, insbesondere dem Flüssigkeits-Management bei Dialysepatient*Innen und  geschlechtsspezifischen Unterschieden terminaler Niereninsuffizienz. Mehrere seiner inzwischen > 100 Publikationen sind über 15 Mal national und international ausgezeichnet worden. Musikalisch ist Manfred Hecking nach seinem Ausscheiden aus dem Orchester regelmäßig als Substitut tätig, außerdem wurde er Gründungsmitglied und Gesellschafter von Sounds & Science.


Eckhard Seifert

https://www.wienerphilharmoniker.at/mitglied/personid/831 
IM RUHESTAND
Geburtsort: Weyer
Eingetreten in das Orchester der Wiener Staatsoper: 1973
Eingetreten in den Verein der Wiener Philharmoniker: 1976
Prof. Eckhard Seifert, erster Primgeiger der Wiener Philharmoniker, wurde 1952 in Weyer/Oberösterreich geboren. Bereits im Alter von 8 Jahren begann er Violine zu spielen. Mit 16 studierte er ein Jahr bei Prof. Jaroslav Suchy  an der Universität Mozarteum in Salzburg. Die Jahre 1969 bis 1973 waren dem Studium in Wien bei Prof. Franz Samohyl an die Universität für Musik und darstellende Kunst gewidmet.
Mit 21 Jahren absolvierte Prof. Eckhard Seifert sein Probespiel an der Wiener Staatsoper als Primgeiger, um 1975 erneut ein Probespiel, diesmal jenes zum Stimmführer der Primgeigen, zu gewinnen. Im Jahr 1976 erfolgte letztlich die Aufnahme in den Verein der Wiener Philharmoniker als ordentliches Mitglied
Künstlerisches Renommee erwarb sich Prof. Eckhard Seifert unter anderem als Primarius des ehemaligen Seifert-Quartetts (1976-1980), als Konzertmeister der Wiener Streichersolisten sowie seit 1980 als Mitglied des Musikverein-Quartetts (Küchl-Quartett) und seit 1990 des Wiener Ring-Ensembles. Prof. Eckhard Seifert gibt regelmäßig Konzerte als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland. Es existieren zahlreiche Tonaufnahmen unter seinem Mitwirken, so z.B. eine Gesamteinspielung aller Beethoven- und aller großen Mozartquartette sowie eine Vielzahl an Haydn-Quartetten.
Als Träger des philharmonischen Rings spielt Prof. Eckhard Seifert eine Geige von Antonio C. Stradivari aus dem Jahre 1727 („ex Halphen“), die den Wiener Philharmonikern von der Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung leihweise zur Verfügung gestellt wird.


Hans P. Ochsenhofer

https://www.wienerphilharmoniker.at/mitglied/personid/883
IM RUHESTAND
Geburtsort: Graz
Eingetreten in das Orchester der Wiener Staatsoper: 1977
Eingetreten in den Verein der Wiener Philharmoniker: 1980
Universitätsprofessor Hans Peter Ochsenhofer, geboren am 13. Jänner 1948 in Graz, erhielt seine musikalische Ausbildung an der Expositur Oberschützen der damaligen Grazer Musikakademie, wobei er Violine bei Michael Schnitzler und Trompete bei Hans Meister studierte. Nach der Matura setzte er den Violinunterricht an der Wiener Musikakademie bei Franz Samohyl fort und erhielt 1971 ein Engagement bei den Wiener Symphonikern. In der Folge wandte er sich der Viola zu, die er zunächst bei Tomislav Sestak und schließlich bei Siegfried Führlinger studierte, in dessen Klasse er 1977 die Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte. Nach einem weiteren erfolgreichen Probespiel wurde er mit 1. September 1977 Mitglied des Staatsopernorchesters, in dessen Bratschengruppe er ab 1978 die Position eines Stimmführers einnahm. Per 1. September 1980 wurde er in den Verein Wiener Philharmoniker aufgenommen, wo er von 1982 bis 1984 das Amt des Kartenverwalters ausübte und 1984/85 als Komiteemitglied in beratender Funktion tätig war.
In den folgenden Jahren erschloß sich Hans Peter Ochsenhofer als Kammermusiker und Pädagoge zwei weitere Wirkungsgebiete, auf denen er national wie international reüssierte. Von 1989 bis 1999 gehörte er den Wiener Virtuosen an, ab 1999 war er Bratschist des Wiener Streichquartetts, trat mit diesen Ensembles regelmäßig im In- und Ausland auf und spielte zahlreiche Ton- und Fernsehaufnahmen ein. Zudem widmete er sich mit größtem Elan der Unterrichtstätigkeit: 1983 wurde er Professor am Wiener Konservatorium, zehn Jahre später erhielt er eine Klasse an der damaligen Wiener Musikhochschule und stieg in der Folge zu einem der erfolgreichsten Lehrer in den Reihen der Philharmoniker auf, wie neben zehn Mitgliedern unseres Ensembles (Wolf-Dieter Rath, Robert Bauerstatter, Gerhard Marschner, Martin Lemberg, Elmar Landerer, Michael Strasser, Ursula Plaichinger, Thomas Hajek, Daniela Ivanova und Sebastian Führlinger / Orchester der Wiener Staatsoper) zahlreiche weitere Engagements in internationalen Spitzenorchestern beweisen.


Johann Hindler

IM RUHESTAND
Eingetreten in das Orchester der Wiener Staatsoper: 1979
Eingetreten in den Verein der Wiener Philharmoniker: 1983
Johann (Hans) Hindler wurde am 3. September 1951 in Rothleiten bei Frohnleiten in der Steiermark geboren. Sein klarinettistischer Werdegang begann mit neun Jahren, mit erstem Unterricht bei Josef Brunader in seiner Heimatgemeinde. Ab 1973 studierte er bei Karl Steinwidder an der Musikhochschule in Graz, wenig später nach zwei Jahren bei (unserem derzeitigen Orchestermitglied in Ruhe) Peter Schmidl an der Wiener Musikhochschule. Dieses Studium schloß er 1980 mit Auszeichnung ab. Ebenso erwähnenswert ist freilich sein handwerkliches Talent, das Hindler mit einem Abschluß als Werkmeister im Maschinenbau zu nutzen wußte. Ein solcherart doppelter Werdegang ist in unserem Orchester nicht häufig. Die manuelle Fertigkeit auch weiter zu nutzen ist eine der Gaben Hindlers, die ihm bis heute geblieben sind.
Nach erfolgreich abgelegtem Probespiel wurde Hindler ab 1. Sept. 1979 in der Staatsoper engagiert und zum 1. März 1983 Mitglied im Verein Wiener Philharmoniker. Parallel dazu verlief seine Karriere als Lehrender: bereits ab 1980, also unmittelbar nach Beendigung des Studiums, wurde er Assistent in der Klasse seines Lehrers Peter Schmidl, und erhielt ab 1995 eine eigene Lehrbefugnis samt Klasse an der damaligen Musikhochschule. Sein pädagogischer Erfolg erschließt sich aus den bis dato 28 Engagements in Deutschland und Österreich, die ehemalige Studiosi von Hindler antreten konnten. – Kammermusikalisch profilierte sich Hans Hindler als Gründungsmitglied des Wiener Ring-Ensembles und als jahrzehntelanges Mitglied der Wiener Bläsersolisten. Seinen Titel als ordentlicher Universitätsprofessor trägt Hindler zusammen mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg und dem Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich. Freilich nicht zu vergessen ist seine erfolgreiche (Neu-)Gründung des FK WPH, des Fußballklubs der Wiener Philharmoniker (1978/79), in dem er heute dort klangvoll als Ehrenkapitän anzusprechen ist.


Wolfgang Tomböck

Der Sohn einer Pianistin und des Hornisten und Mitglieds der Wiener Philharmoniker Wolfgang Tomböck senior studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Josef Veleba.
1978 wurde er Mitglied im Orchester der Wiener Staatsoper, 1980 wurde er zum Solohornisten der Wiener Philharmoniker ernannt. Tomböck hat mit renommierten Dirigenten zusammengearbeitet, so mit Herbert von Karajan, Karl Böhm und Leonard Bernstein, Claudio Abbado, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Nikolaus Harnoncourt, Seiji Ozawa und James Levine.
Mit den Wiener Philharmonikern gibt er Konzerte in aller Welt und gastiert jedes Jahr bei den Salzburger Festspielen. Daneben ist er ein passionierter Kammermusiker und konzertiert unter anderem regelmäßig mit dem Wiener Bläseroktett und Ensemble Vienna Horns, das 2002 gegründet wurde.
Wolfgang Tomböck ist ein Virtuose auf dem Wiener Horn in F. Dieses Instrument prägt den besonderen Klang der Wiener Philharmoniker.


Heinrich Koll

Koll studierte an der Musikhochschule Wien unter den Professoren Steinbauer und Franz Samohyl und legte 1975 sein Diplom mit Auszeichnung ab. Im selben Jahr wurde er Solobratschist der NÖ Tonkünstler. Von 1976 bis 1980 war er Solobratschist der Wiener Symphoniker, ab 1980 Solobratschist des Wiener Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker. Seit 1978 ist Koll Mitglied des Musikverein-Quartetts („Küchl-Quartett“).
Seine Tochter Patricia Koll ist Geigerin, beim Neujahrskonzert 2015 traten sie gemeinsam auf.


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